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Regisseur: Brad McGann
Drehbuch: Brad McGann
Cast: Matthew MacFadyen, Emily Barclay...
Genre: Mystery, Drama, Thriller
Herstellungsland: Neuseeland, UK
Original Sprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 2004

Inhalt:
Der erfahrene und in der Welt herumgekommene Kriegsfotograf Paul (Matthew Macfadyen) kehrt nach dem Tod seines Vaters in sein Heimatdorf in Neuseeland zurück. Dort wird er mit gemischten Gefühlen empfangen und mit einer Vergangenheit konfrontiert, die er 17 Jahre lang verdrängt hat. Celia, die 16-jährige Tochter seiner Ex-Freundin, sucht die Nähe zu Paul, der für sie Freiheit, Wagemut und Individualität verkörpert. Wie Paul seinerzeit, zieht auch Celia sich gerne in die Hütte von Pauls Vater zurück, um sich dort in ein Leben außerhalb der provinziellen Enge hineinzuträumen. Zwischen Celia und Paul entwickelt sich eine außergewöhnliche Beziehung, die von deren Umfeld mit Argwohn und Misstrauen beäugt wird. Als Celia plötzlich verschwindet, wird Paul zum Hauptverdächtigen ... - Klappentext der Blu-Ray von Capelight

Brad McGann hatte mit "In my Father's Den" seinen ersten richtigen Spielfilm. Zuvor drehte er nur drei Kurzfilme, wobei sich sein dritter "Possum" auch auf der Special Edition DVD und BD von Capelight befindet.
Leider ist McGann im Alter von 43 Jahren an Darmkrebs gestorben und verbleibt bei diese Filmographie.

Der Film beginnt ruhig und dramatisch, wie man es halt von einem Drama erwartet, jedoch wird er zum positiven Sinne immer spannender und aufregender, vergisst dabei aber nicht mit den Gefühlen zu spielen.
Die Geschichte wird nicht geradlinig erzählt, sondern springt zwischen zwei Zeitspuren hin und her, einmal vor und einmal nach dem verschwinden von Celia. Zwischendurch wird auch mal Pauls Kindheit in Rückblenden gezeigt. Man merkt aber immer sofort, in welcher Zeitlinie man sich befindet. Dadurch wird der Film auch so spannend und bewegt sich langsam zu einem Punkt hin den man nicht erwartet hätte.
Am Ende wird man einfach schockierend umgehauen und der Film wird in ein kommplett anderes Licht gestellt.

Begleitet wird der Film von einem Soundtrack der zugefallen mag und auch öfters im Film direkt eingebaut wird, meist in Form von Schallplatten.

Matthew Macfadyen macht, wie auch der Rest des Casts, seinen Job großartig, der mir zuvor unbekannte könnte noch eine große Karriere vorsich haben.

Fazit: Ein Drama mit einer melancholischen Atmosphäre entwickelt sich zu einem spannungsgeladenem Thriller. Diese Entwicklung gefällt, die Schauspieler und der Soundtrack machen den Rest. Darum 9/10