
Regisseur: Marcus Nispel
Drehbuch: Damian Shannon, Mark Swift, Mark Wheaton, Victor Miller
Cast: Jared Padalecki, Aaron Yoo, Arlen Escarpeta
Genre: Horror, Slasher
Herstellungsland: USA
Original Sprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 2009
Inhalt:
Unwichtig, Menschen sterben, Jason böse!Aber für die, die es interessiert:
Eine Gruppe Jugendlicher wollen in einer Hütte am Crystal Lake ein bisschen spaß haben, sex, drugs and rock'n'roll. Auf dem weg dahin treffen sie Clay, der verzweifelt seine Schwester sucht. Später treffen sie sich wieder, aber die Party ist nicht mehr so schön...
Was soll man nun zu diesem Film sagen? "Freitag der 13." soll ein Remake der ersten drei original Teile sein. Genauer gesagt, baut er den ersten Film als einer Art Vorschau ein und nimmt sich das Äußere von den andern beiden Teilen.
Marcus Nispel, der sich schon für das "The Texas Chainsaw Massacre"-Remake verantwortlich zeigt, hat damals schon gezeigt, worauf es ihm ankommt, Gewalt, Blut, Schocken!
Das hat sich hier nicht groß geändert, nur leidet die Atmosphäre, die doch in den Originalen so schön war, darunter und es wurde ein normaler "Gewaltschocker" erschaffen, den man, wenn Jason keine Maske träge, auch gut "Wrong Turn 3" hätte nennen können. Denn bis auf den Ort und der äußeren Erscheinung von Jason hat der Film nichts mehr mit den Originalen gemein.
Was hat man hier nur aus Jason gemacht? War Jason nicht immer das unbezwingbare, dumme, auf Rache gesinnte Monster, vor dem man, wenn man ihn sieht, nur noch Angst hat?!
Jetzt ist er eine rennende, springende, kletternde, logisch handelnde Missgestalt, bei der man von Rache nichts erkennt.
Die "Kills" waren auch nichts besonderes, alles schonmal dagewesen und es wurde null Kreativität gezeigt.

Für mich hat der Film nur drei Sachen, die man positiv erwähnen kann.
-Unlogisches Handeln, was in dem Genre eigentlich schon zum Standart gehört, war weitesgehend nicht vorhanden. Die Protagonisten haben nachgedacht!
-Die weiblichen Darsteller boten was fürs Auge und es wurde wie wild gerammelt. Noch ein bisschen mehr und man hätte einen Porno. (so wirklich positiv ist es auch nicht
)
-Lawrence (Arlen Escarpeta) und Chewie (Aaron Yoo)! Die beiden Charaktere waren der Hammer, man hätte den ganzen Film nur mit den beiden machen müssen und man hätte eine Super Komödie.
Michael Bay's Freitag der 13. konnte mich nicht überzeugen. Die alten Regeln, Sex, Alkohol, Drogen fürn zum Tot, sind zwar noch vorhanden, aber machen den nicht besser. Da gucke ich mir lieber noch mal Freitag der 13. 1-4 an und habe richtige Horrorslasher vor Augen. 3/10

Sehr schön geschriebenes Review...
Kritisch und doch sachlich und objektiv ;o)
Haste klasse gemacht *daumen hoch*
=)